FAQ
Alle Fakten – geordnet nach Ihrer Fragestellung
Förderung, Bauablauf, Technik und Wirtschaftlichkeit. Jede Frage führt auf eine eigene Seite mit vollständiger Erläuterung.
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Alle Fragen und Antworten inklusive Förder-FAQ, mit Inhaltsverzeichnis und druckfertiger Seitenformatierung (A4).
Thematische Übersicht
BEG, KfW und Tilgungszuschuss auf einen Blick
BEG
Bundesförderung für effiziente Gebäude – der Förderrahmen des Bundes.
Die BEG bündelt die Gebäudeförderung des Bundes in mehreren Programmteilen. Für die Sanierung eines gesamten Gebäudes zum Effizienzhaus ist die BEG Wohngebäude (BEG WG) bzw. BEG Nichtwohngebäude (BEG NWG) maßgeblich; Einzelmaßnahmen laufen über die BEG EM. Für eine Fassadensanierung mit RENOFLEX® ISOTHERM ist der Weg über die Effizienzhaus-Systemsanierung in der Regel wirtschaftlich deutlich attraktiver als die Einzelmaßnahme.
Im Förder-FAQ vertiefenBegriffKfW
Die Förderbank, die den Effizienzhaus-Kredit inklusive Zuschuss auszahlt.
Die KfW setzt die BEG-Vorgaben für Effizienzhaus-Sanierungen um. Sie vergibt keinen reinen Barzuschuss, sondern einen zinsvergünstigten Kredit, von dem ein Teil der Schuld erlassen wird. Der Antrag läuft nicht direkt bei der KfW, sondern über die Hausbank – die BAFA ist für andere Programmteile zuständig.
Im Förder-FAQ vertiefenBegriffTilgungszuschuss
Teil des Kredits, der nicht zurückgezahlt werden muss.
Der Tilgungszuschuss ist ein prozentualer Anteil des Kreditbetrags, den die KfW nach erfolgreichem Nachweis von der Restschuld abzieht. Bei 40 % Tilgungszuschuss und 500.000 EUR förderfähigem Kreditbetrag reduziert sich die Rückzahlungsverpflichtung um 200.000 EUR. Es fließt kein Geld auf das Konto – die Schuld sinkt.
Im Förder-FAQ vertiefenThemenbereich
Förderung
Wie kommen die 40 % Zuschuss zustande?
Bei serieller Sanierung mit industriell vorgefertigten Bauteilen ist im Rahmen der jeweils gültigen Förderprogramme ein Tilgungszuschuss von bis zu 40 % erreichbar. Grundlage sind die Basisförderung, die erreichte Effizienzhaus-Stufe und der Bonus für serielle Sanierung.
Antwort im DetailSind zusätzliche Boni möglich?
Je nach Programm und projektspezifischen Voraussetzungen sind bis zu 15 Prozentpunkte weitere Fördermöglichkeiten möglich. Das prüfen wir objektbezogen gemeinsam mit einer Energieeffizienz-Expertin bzw. einem -Experten.
Antwort im DetailWann muss der Förderantrag gestellt werden?
Vor Beginn der förderfähigen Maßnahmen und unter Einbindung einer Energieeffizienz-Expertin bzw. eines -Experten. Wir begleiten die Vorbereitung und die Nachweisführung.
Antwort im DetailThemenbereich
Bauablauf
Müssen Mieterinnen und Mieter ausziehen?
Nein. Die Module werden von außen montiert, das Verfahren ist weitgehend trocken. Die Wohnungen bleiben während der Sanierung nutzbar.
Antwort im DetailWie lange dauert die Montage?
Nach Abschluss der Vorfertigung erfolgt die Montage in der Regel innerhalb weniger Wochen. Pro Fassadenachse ist etwa ein Montagetag anzusetzen.
Antwort im DetailEignet sich das System auch für Nichtwohngebäude?
Ja. Gerade große, wiederkehrende Fassadenflächen von Gewerbe- und Verwaltungsbauten profitieren von der Vorfertigung und der kurzen Bauzeit bei laufendem Betrieb.
Antwort im DetailWarum wird just-in-time geliefert?
Weil jedes Element direkt vom LKW an seinen Platz gehoben wird. Das spart Lagerfläche, verhindert Transportschäden und hält die Baustelle für Mieter und Anwohner frei.
Antwort im DetailWie werden die Elemente gegen Beschädigung gesichert?
Aufrecht stehend in verzurrten Transportgestellen mit Kantenschutz und Folienabdeckung. Fenster und Türen sind bereits verglast und werkseitig gesichert.
Antwort im DetailKönnen Mieter während der Montage wohnen bleiben?
Ja. Die Elemente werden von außen gesetzt. Eingriffe in die Wohnung beschränken sich auf kurze Anschlussarbeiten an Fenstern und Leitungen.
Antwort im DetailWie schnell ist ein Gebäude eingehüllt?
Je nach Fassadenfläche im Tagestakt: typischerweise wenige Tage bis Wochen statt vieler Monate Gerüststandzeit bei konventioneller Sanierung.
Antwort im DetailThemenbereich
Technik
Welchen U-Wert erreicht das System?
Der bauphysikalisch nachgewiesene Ist-Wert liegt bei 0,088 W/(m²K). Die Anforderung des GEG an die Außenwand liegt bei 0,24 W/(m²K).
Antwort im DetailMuss die alte Fassade zurückgebaut werden?
In der Regel nicht. Das System wird auf dem Bestand montiert, Toleranzen von bis zu 80 mm werden über die Justierebene ausgeglichen. Das spart Zeit, Kosten und Entsorgung.
Antwort im DetailWelche Oberflächen sind möglich?
Mineralputz, Klinker- und Riemchenoptik, Holzschalung, Faserzement, Metallkassetten sowie fassadenintegrierte Photovoltaik.
Antwort im DetailWie entsteht die Fertigungsgrundlage?
Der Bestand wird digital per 3D-Scan aufgemessen. Aus dem Punktwolkenmodell werden die Elementpläne abgeleitet und direkt in die CNC-Fertigung übergeben – ohne manuelles Nachmessen am Bau.
Antwort im DetailWas ist bei Auslieferung bereits eingebaut?
Tragrahmen, Dämmebene, Winddichtung, Fenster und Türen, Beschlag sowie vorbereitete Leerrohre. Jedes Element verlässt das Werk mit Qualitäts- und Materialprotokoll für den Fördernachweis.
Antwort im DetailHäufige Fragen
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