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Produktdaten

Die Fassade in Zahlen

Alle planungs- und ausschreibungsrelevanten Kennwerte des Systems auf einen Blick: Schichtaufbau von warm nach kalt, Wärmedurchgang, Masse und Speicherfähigkeit, Brand- und Schallschutz, Elementraster sowie Anschlussdetails an Fenster, Dach und Sockel – geprüfte Werte, die Sie in Nachweis und Fördernachweis unverändert übernehmen können.

Kernwerte

Kennwerte, die die Förderstufe tragen

0,088 W/(m²K)
Ist-Wert Außenwand (nachgewiesen)Der am Objekt nachgewiesene Wärmedurchgangskoeffizient nach der Sanierung.
0,24 W/(m²K)
Höchstwert nach GEGGebäudeenergiegesetz – gesetzlicher Mindeststandard, für Außenwände 0,24 W/(m²K).
6–10 cm
Aufbaudicke des SystemsGesamtstärke des Systems ab Bestandswand – 6 bis 10 cm.
EH 40
Effizienzhaus-Stufe im BestandEffizienzhaus-Stufe 40: 40 % des Energiebedarfs eines Referenzgebäudes.

Kurz erklärt: Der Ist-Wert ist der am Objekt nachgewiesene Wärmeverlust nach der Sanierung. Das GEG gibt mit 0,24 W/(m²K) lediglich die gesetzliche Obergrenze vor. Mit 0,088 W/(m²K) liegt das System rund 63 % darunter und erreicht damit die Effizienzhaus-Stufe EH 40 im Bestand – die Stufe mit der höchsten Förderquote.

Technisches Datenblatt

Systemdaten im Überblick

U-Wert Gesamtaufbau
0,088 W/(m²K)Wärmedurchgangskoeffizient in W/(m²K) – je kleiner, desto geringer der Wärmeverlust.
Anforderung GEG (Außenwand)
0,24 W/(m²K)Gebäudeenergiegesetz – gesetzlicher Mindeststandard, für Außenwände 0,24 W/(m²K).
Systemtyp
Vorgehängte, hinterlüftete Fassade (VHF)Vorgehängte hinterlüftete Fassade – zweischalig mit definiertem Luftspalt.
Kerntechnologie
4D-FlexCell™ Zellulardämmung
Elementgrößen
bis 3,50 × 12,00 m (objektabhängig)
Aufbaustärke
ab 24 cm inkl. FunktionsebeneGesamtstärke des Systems ab Bestandswand – 6 bis 10 cm.
Fenster
werkseitig eingebaut, thermisch getrennt
Befestigung
flache, justierbare Alu-Hakenprofile, trocken verschraubt
Außenschale
Putzträger, Faserzement, Klinkeroptik, Holz, Metall
Brandverhalten
Systemgeprüfte Ausführungen bis nichtbrennbar
Montageleistung
Tagestakt, im bewohnten Zustand
Erreichbare Effizienzstufe
bis Effizienzhaus 40 im BestandEffizienzhaus-Stufe 40: 40 % des Energiebedarfs eines Referenzgebäudes.
Vollständiges Datenblatt ansehen

Schichtaufbau

Sechs Ebenen, ein System

Querschnitt durch den Schichtaufbau der RENOFLEX ISOTHERM Fassade
Was der Systemschnitt zeigt: den senkrechten Schnitt durch die fertige Fassadeneinheit – von innen nach außen: Bestandswand, Trageebene mit flachen, thermisch getrennten Alu-Hakenprofilen, Hochleistungsdämmung, 4D-FlexCell™- und Funktionsschicht mit Winddichtung, hinterlüftete Luftschicht und die werkseitig montierte Außenschale. Alle Ebenen verlassen das Werk als ein Bauteil – daher ohne Wärmebrücken aus Handarbeit.
  1. 01 Außenschale

    Witterungs- und Gestaltungsebene, frei wählbare Optik.

  2. 02 Hinterlüftungsebene

    Definierter Luftspalt für sichere Feuchteabführung.

  3. 03 Tragende Ebene

    Im Element geschlossen integriert, flache thermisch getrennte Alu-Hakenprofile an der Wand.

  4. 04 4D-FlexCell™-Kern

    Richtungsoptimierte Zellulardämmung, minimale Wärmeleitfähigkeit.

  5. 05 Dicht- und Trägerebene

    Luftdicht, diffusionsgesteuert, mit Leitungsführung.

  6. 06 Bestandsanschluss

    Millimetergenaue Ausrichtung auf das Bestandsmauerwerk.

Fertigung der Fassadenelemente im Werk

Vorfertigung

Werksqualität statt Baustellentoleranz

Jedes Element entsteht auf Basis eines digitalen 3D-Aufmaßes: CNC-gefertigt, mit eingebauten Fenstern, Dichtungssystem und vorbereiteter Leitungsführung.

  • Qualitätsprotokoll je Element
  • Reproduzierbare Fertigungsgenauigkeit
  • Nachweisdokumentation für Fördermittelgeber
  • Witterungsunabhängige Produktion

Detailpunkte

Anschlüsse, die dauerhaft dicht bleiben

Technische Detailzeichnung: Laibung & Sturz

Laibung & Sturz

Vorgefertigte Detailpunkte sichern Luftdichtheit und Schlagregensicherheit.

Technische Detailzeichnung: Attika & Dachanschluss

Attika & Dachanschluss

Sauberer Übergang zur Dachebene ohne Kältebrücken.

Technischer Querschnitt

Der Aufbau im Schnitt – Schicht für Schicht

Fahren Sie über eine Schicht oder tippen Sie sie an, um zu sehen, welche Aufgabe sie übernimmt. Mit den Pfeilen vergleichen Sie die Varianten – schlanker Kompaktaufbau, Maximaldämmung und Ausführung mit Fassaden-Photovoltaik.

Kompaktaufbau 60 mm

Systemtiefe 126 mm vor der Bestandswand

INNENAUSSEN1240 mm218 mm360 mm46 mm524 mm68 mm710 mm

Schicht überfahren oder antippen, um die Funktion zu sehen.

  • BestandswandBleibt unverändert, wird nicht abgeschlagen
  • Alu-HakenprofilFlach, thermisch getrennt, justierbar
  • DämmungFugenlos im Werk eingebracht
  • HinterlüftungLuftspalt führt Feuchte und Wärme ab
  • Platte / PVFertige Oberfläche ab Werk
Systemtiefe
126 mm
U-Wert (Beispiel)
0,15 W/(m²K)
Elementformat
ab 2 × 4 m

Schichtstärken und Kennwerte sind Beispielwerte des Systemaufbaus. Verbindliche Werte ergeben sich aus der objektbezogenen Planung und dem bauphysikalischen Nachweis.

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Vor-Ort-TerminAufmaß und Machbarkeit am Gebäude – mit Protokoll und Zeitplan.TelefonischRückruf zum Wunschzeitpunkt von einem festen Ansprechpartner.