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Technisches Datenblatt

Alle Kennwerte
auf einen Blick.

Die folgenden Werte beschreiben typische Systemkonfigurationen. Objektbezogene Nachweise erstellen wir im Rahmen der Projektplanung.

Wärmeschutz

U-Wert Systemwand (Ist)0,09 W/(m²K)
Anforderung GEG Außenwand0,24 W/(m²K)
Wärmeleitfähigkeit Dämmkern λ0,019 W/(mK)
Wärmebrückenzuschlag ΔUWB0,01 W/(m²K)
Erreichbare Effizienzhaus-Stufebis EH 40

Aufbau & Geometrie

Gesamtaufbaustärke (typisch)180 – 260 mm
Dämmkernstärke120 – 200 mm
Modulbreitebis 3.000 mm
Modulhöhebis 12.000 mm
Toleranzausgleich Bestandbis 80 mm

Bauphysik & Sicherheit

Luftdichtheit n₅₀ (System)≤ 0,6 h⁻¹
Schalldämm-Maß Verbesserungbis +12 dB
Brandverhalten (systemabhängig)nach Gebäudeklasse klassifiziert
Schlagregendichtheitgeprüft nach Systemprüfung
Sommerlicher Wärmeschutzhohe Phasenverschiebung

Montage & Lebenszyklus

Montageverfahrentrocken, mechanisch befestigt
Montage im bewohnten Zustandmöglich
Witterungsabhängigkeitganzjährige Montage
Rechnerische Nutzungsdauer> 50 Jahre
Rückbausortenrein demontierbar

Ist-Wert

Der am Objekt nachgewiesene Wärmedurchgangskoeffizient nach der Sanierung.

Der Ist-Wert beschreibt den tatsächlich erreichten U-Wert des Gesamtaufbaus aus Bestandswand und RENOFLEX® ISOTHERM Fassade – rechnerisch nachgewiesen und im Verwendbarkeitsnachweis dokumentiert. Er ist die Grundlage für Energieausweis, Förderantrag und Verwendungsnachweis.

GEG

Gebäudeenergiegesetz – gesetzlicher Mindeststandard, für Außenwände 0,24 W/(m²K).

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt die energetischen Mindestanforderungen für Neubau und Sanierung fest. Bei der Sanierung von Außenwänden gilt ein Höchstwert von 0,24 W/(m²K). Dieser Wert ist die Pflichtgrenze, nicht das Förderziel – Zuschüsse setzen deutlich darunter an.

EH 40

Effizienzhaus-Stufe 40: 40 % des Energiebedarfs eines Referenzgebäudes.

Die Effizienzhaus-Stufe beschreibt den Primärenergiebedarf im Verhältnis zu einem gesetzlich definierten Referenzgebäude. EH 40 bedeutet: Das sanierte Gebäude benötigt nur 40 % dieser Energie. Im Bestand ist das die höchste erreichbare Stufe und die Voraussetzung für die maximalen Förderquoten.

Technische Änderungen vorbehalten. Die angegebenen Werte sind typische Systemwerte und ersetzen keine objektbezogene Berechnung oder Prüfung.

Berechnungsbeispiel

Geprüfter Schichtaufbau einer Bestandswand mit RENOFLEX® ISOTHERM

Schichtenaufbau von warm nach kalt mit Dicke, Wärmeleitfähigkeit und Wärmedurchlasswiderstand
Nr.Bezeichnung (von warm nach kalt)d (cm)λR
1Putzmörtel aus Kalk / Kalkzement1,501,0000,015
2Plan-Wärmedämmziegel PWDz36,500,2401,521
3OSB-Platten (DIN 12524)1,800,1300,138
48,8 % Konstruktionsholz (DIN 12524)6,000,1300,462
91,2 % mineral. und pflanzl. Faserdämmung0,0331,818
5OSB-Platten (DIN 12524)2,200,1300,169
6Fassadendämmung WDVS18,000,0237,826

Ergebnis der Berechnung

Dicke gesamt66,00 cm
U-Wert0,088 W/(m²K)
Flächenbezogene Gesamtmasse369,2 kg/m²
Wärmespeicherfähigkeit 3 cm / 10 cm39,75 / 99,25 kJ/(m²K)
Wärmespeicherfähigkeit EN ISO 1378648,4 kJ/(m²K)

0,088 W/(m²K)

Ist-Wert gegenüber 0,24 W/(m²K) GEG-Anforderung

Exemplarische Berechnung eines Bestandswandaufbaus mit RENOFLEX® ISOTHERM Fassadendämmung. Die Werte sind objektabhängig und werden im Rahmen der Planung individuell nachgewiesen.

Für Planende

Ausschreibung und Planungsunterlagen

Ausschreibungstexte

Vorformulierte Leistungspositionen für Fassade, Anschlüsse und Montage.

CAD- und BIM-Daten

Detailschnitte und Modulbibliothek für die Integration in Ihre Planung.

Nachweise & Prüfzeugnisse

Systemprüfungen, Klassifizierungen und Bestätigungen für die Förderung.

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