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Einfamilienhaus

Serielle Sanierung im Einfamilienhaus

Auch das Einfamilienhaus lässt sich seriell sanieren: Aufmaß, Werksfertigung, Kranmontage. In der Regel steht die Fassade in ein bis zwei Montagetagen – ohne Auszug, ohne Bauschutt, ohne Monate im Gerüst.

Einfamilienhaus mit vorgehängter, hinterlüfteter Fassade nach serieller Sanierung
1–2 Tage
Montage je Gebäude
0,088 W/(m²K)
Ist-U-Wert Außenwand
bis 3,50 × 8,00 m
Elementformat
bis 40 %
Förderquote

Im Detail

Was Sie wissen sollten

Ablauf beim Einfamilienhaus

Nach dem digitalen Aufmaß wird die Fassade in Elemente geteilt. Diese werden im Werk komplett gefertigt – inklusive Fenster, Türen, Dämm- und Dichtebene sowie der gewählten Oberfläche. Auf der Baustelle werden die Laschen gesetzt, danach hängt der Kran die Elemente ein.

Die Bewohner können während der gesamten Montage im Haus bleiben. Innenräume, Bodenbeläge und Möbel bleiben unberührt.

Was das energetisch bringt

Der nachgewiesene Ist-U-Wert von 0,088 W/(m²K) liegt weit unter dem GEG-Grenzwert von 0,24 W/(m²K). In Kombination mit Fenstertausch, Dach und Anlagentechnik sind Effizienzhaus-Stufen erreichbar, die allein über Einzelmaßnahmen kaum darstellbar sind.

Die Gesamtaufbaudicke liegt bei 24–30 cm. Laibungen, Dachüberstände und Grenzabstände bleiben damit in den meisten Fällen nutzbar.

Alles in einem Zug

Wer ohnehin saniert, kombiniert die Fassade sinnvoll mit neuem Dachstuhl, Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe. In 2–3 Wochen ist das Gesamtpaket umgesetzt – statt über Jahre verteilter Einzelmaßnahmen mit wiederkehrenden Rüstkosten.

Auf einen Blick

Die wichtigsten Punkte

  • Kranmontage meist direkt von der Straße aus
  • Bewohner bleiben im Haus – keine Zwischenunterkunft
  • Fenster und Türen bereits werkseitig im Element
  • Oberfläche frei wählbar, Farbton individuell abstimmbar
  • Kombinierbar mit Dach, PV, Speicher und Wärmepumpe
  • Förderfähig über die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Häufige Fragen

Antworten zu diesem Thema

Passt das auch bei einem Altbau mit unebener Fassade?

Ja. Unebenheiten werden über justierbare Profile ausgeglichen – je nach Untergrund bis zu mehreren Zentimetern, ohne Ausgleichsputz auf der Baustelle.

Muss die alte Fassade abgerissen werden?

In der Regel nicht. Putzfassaden, Klinker und intakte Bestandsdämmungen können als Untergrund verbleiben und werden überbaut.

Wie hoch ist der Aufwand für den Eigentümer?

Nach Aufmaß und Freigabe der Planung läuft die Umsetzung als Festtermin. Fördermittelantrag und Nachweise werden begleitet.

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