Kosten
Fassadensanierung: Kosten und Kostentreiber
Was eine Fassadensanierung kostet, entscheidet sich vor der ersten Rechnung: an der Fläche, der Geometrie, der Zielstufe und daran, wie lange die Baustelle läuft. Die reine Materialposition ist selten der größte Hebel.
- bis 40 %
- Förderquote möglich
- 2–3 Wochen
- statt ca. 9–10 Wochen
- ± 2 mm
- Planungstoleranz
- 0 €
- Kosten der Erstprüfung
Im Detail
Was Sie wissen sollten
Die vier großen Kostenblöcke
Erstens die Fassadenfläche und die Zahl der Öffnungen. Zweitens die Geometrie: Balkone, Erker und Rücksprünge erhöhen den Planungs- und Fertigungsaufwand. Drittens die angestrebte energetische Zielstufe, die über Dämmstärke und Anschlussdetails bestimmt. Viertens die Baustellenlogistik – Kranstellflächen, Anlieferung und Zugänglichkeit.
Bauzeit ist ein Kostenfaktor
Jede Woche Baustelle kostet: Gerüst, Bauleitung, Sicherung, Verschmutzung, im vermieteten Bestand zusätzlich Minderungs- und Ausfallrisiken. Eine Bauzeit von 2–3 Wochen statt herkömmlich ca. 9–10 Wochen verändert diese Nebenkosten deutlich.
Weil die Fertigung im Werk parallel zur Vorbereitung auf der Baustelle läuft, verschiebt sich Arbeit von der teuren in die planbare Umgebung.
Kosten des Wartens
Ein unsaniertes Gebäude verursacht jedes Jahr Mehrverbrauch und – über den CO₂-Preis – steigende Nebenkosten. Diese Beträge fließen in keine Sanierung, sondern in die Heizkostenabrechnung. Bei der Bewertung des Angebots gehören sie auf die Gegenseite.
Auf einen Blick
Die wichtigsten Punkte
- Fläche, Öffnungen und Geometrie als Hauptkostentreiber
- Zielstufe bestimmt Dämmstärke und Detailaufwand
- Kranzugang und Logistik beeinflussen die Montagekosten
- Kurze Bauzeit senkt Gerüst- und Nebenkosten
- Förderung wirkt auf die förderfähigen Kosten je Wohneinheit
- Kostenfreie Erstprüfung vor jeder Kalkulation
Häufige Fragen
Antworten zu diesem Thema
Kann ich die Kosten online berechnen?
Eine belastbare Kalkulation entsteht erst nach dem Aufmaß. Der Fördermittel-Check und der Amortisationsrechner zeigen aber vorab die Größenordnung von Förderung und Einsparung.
Was ist im Preis enthalten?
Planung, Elementfertigung inklusive Fenster und Dichtebene, Anlieferung, Montage und Anschlussdetails. Zusatzgewerke wie Dach, PV oder Wärmepumpe werden separat ausgewiesen.
Lohnt sich die Sanierung bei einem älteren Gebäude?
Gerade dort: Je schlechter der Ausgangszustand, desto größer die Einsparung – und desto eher greifen zusätzliche Förderbausteine.
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