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Schritt 05 · Werk

Verladung nach Montagereihenfolge

Die fertigen Elemente werden aufrecht im Transportgestell gesichert und exakt in Montagereihenfolge verladen. Die Anlieferung erfolgt just-in-time – ohne Zwischenlager auf der Baustelle.

Was in diesem Schritt passiert

Worum es geht

Ein fertiges Element misst 4,00 × 3,00 Meter und trägt bereits Fenster, Tür und fertige Putzfassade. Es wird aufrecht in ein Transportgestell übernommen und dort mit Kantenschutz, Verzurrung und Folienabdeckung gesichert.

Reihenfolge ist Planung

Verladen wird nicht nach Platz, sondern nach Montagereihenfolge. Die Lieferfolge entspricht exakt dem Montagetakt auf der Baustelle: Das Element, das als Nächstes gesetzt wird, steht vorne auf dem Fahrzeug.

Was Sie davon haben

Weil just-in-time angeliefert wird, entsteht kein Zwischenlager, kein Materiallager und keine Fläche, die auf der Baustelle blockiert wird. Für Bewohner und Mieter bedeutet das: keine monatelange Baustelleneinrichtung vor der Haustür.

Komplette Fassadeneinheit mit Fenster und Tür vor der Verladung
Komplette Fassadeneinheit mit Fenster und Tür vor der Verladung

Die Fakten in Kürze

  • Aufrechter Transport mit Kantenschutz, Verzurrung und Folienabdeckung
  • Verladung exakt in Montagereihenfolge
  • Just-in-time-Anlieferung im Montagetakt
  • Kein Zwischenlager, kein Materiallager vor Ort

Checkliste für diesen Schritt

  • Montagereihenfolge mit der Verladefolge abgleichen
  • Anlieferzeitfenster und Halteverbot bzw. Genehmigungen klären
  • Transportsicherung und Kantenschutz der Elemente prüfen
  • Lieferschein und Elementkennzeichnung bei Ankunft kontrollieren
Alle Checklisten als PDF

Aus dem Prozessfilm – Originaltranskript

Das fertige Großelement mit Fenster und Tür wird stehend in ein A-Bock-Transportgestell auf dem Sattelauflieger übernommen – dasselbe Prinzip, das auch beim Transport großformatiger Glasscheiben eingesetzt wird.

Kantenschutz, Zurrgurte und Abdeckplane sichern die Elemente. Die fertige Oberfläche wird geschützt, damit sie ohne Nacharbeit an die Fassade geht.

Verladen wird in umgekehrter Montagereihenfolge. Das erste Element, das der Kran braucht, steht ganz außen – dadurch entsteht auf der Baustelle kein Umstapeln.

Die Anlieferung erfolgt taktgenau zum Montagetermin. Es entsteht kein Zwischenlager, keine Lagerfläche und kein Materiallager vor dem Gebäude.

Nächste Schritte

Nächster Schritt: Logistik einplanen

Montagereihenfolge und Anlieferung hängen an Gebäudegeometrie und Standort. Vier Angaben reichen für die erste Logistikeinschätzung.