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Schritt 04 · Werk

Fertigung der Fassadenelemente

Alle Elemente entstehen witterungsunabhängig im Werk. Tragrahmen, Dämmebene, Winddichtung, Fenster, Türen und die fertige Putzfassade werden in einem durchgängigen, seriellen Prozess gefügt.

Was in diesem Schritt passiert

Worum es geht

Die Fassade entsteht nicht auf der Baustelle, sondern in der Halle. Der Tragrahmen wird CNC-gesteuert gefügt, anschließend werden Dämmebene und Winddichtung eingebracht. Fenster, Türen, Beschläge und Leerrohre folgen im gleichen Takt. Die Außenseite verlässt das Werk als fertige Putzfassade.

Was das technisch bedeutet

Die Fertigungstoleranz liegt bei ± 2 Millimetern – ein Wert, der auf einer Baustelle nicht erreichbar ist. Die gesamte Aufbaudicke beträgt nur 6 bis 10 Zentimeter bei einem U-Wert von 0,088 W/(m²K). Sie gewinnen also maximale Dämmleistung, ohne die Gebäudekubatur sichtbar zu verändern.

Qualität statt Wetterglück

Weil im Werk gearbeitet wird, spielen Regen, Frost und Wind keine Rolle. Jedes Element durchläuft eine Prüfung und verlässt die Halle mit Prüfprotokoll – nachvollziehbar dokumentiert bis zur einzelnen Elementnummer.

Fertiges Großformat-Fassadenelement mit eingebautem Fenster im Werk
Fertiges Großformat-Fassadenelement mit eingebautem Fenster im Werk

Die Fakten in Kürze

  • Einheitliches Regelformat 4,00 × 3,00 Meter
  • CNC-gesteuerte Fügung, Toleranz ± 2 mm
  • Aufbaudicke 6–10 cm, U-Wert 0,088 W/(m²K)
  • Fenster, Türen, Beschläge und Leerrohre werkseitig integriert

Checkliste für diesen Schritt

  • Oberfläche, Farbe und Fensterausführung final freigeben
  • Freigabezeichnungen unterschrieben zurücksenden
  • Werkstermin und Produktionsfenster im Projektplan bestätigen
  • Werkskontrolle und Maßprotokolle der Elemente ablegen
Alle Checklisten als PDF

Aus dem Prozessfilm – Originaltranskript

Bevor irgendetwas produziert wird, wird die Bestandsfassade dreidimensional gescannt. Aus der Punktwolke entstehen die Elementpläne – millimetergenau, ohne Nachmessen auf der Baustelle.

Alle Elemente entstehen als Großformate ab 2 × 4 Metern. Die Tragrahmen werden CNC-gesteuert gefügt, die Fertigungstoleranz liegt bei ± 2 Millimetern.

Dämmung und Winddichtung werden im Werk eingebracht. Die gesamte Aufbaudicke bleibt bei 6 bis 10 Zentimetern, der nachgewiesene Ist-U-Wert liegt bei 0,088 W/(m²K).

Fenster, Türen, Beschläge und Leerrohre werden werkseitig integriert. Das Element verlässt das Werk als fertige Putzfassade – mit Prüfprotokoll für den Fördernachweis.

Nächste Schritte

Nächster Schritt: Fertigungsfenster sichern

Produktionsplätze werden nach Freigabe vergeben. Geben Sie Ihre Objektdaten ein, damit wir Menge, Raster und Zeitfenster einschätzen können.